Hirntod – Zum 50. Jahrestag der ersten Herztransplantation

Dr. med. Thomas Kirschning, Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin
Joschka Heil, Arbeitskreis Aufklärung Organspende

Fotolia_118576981_Subscription_XXL: © psdesign1/fotolia.com
Die Diskussion um Organspende wird in den letzten Jahren sehr emotional geführt, dabei ist die Komplexität und Ernsthaftigkeit dieser Thematik oftmals schwer zu fassen. Ein Begriff, der in dieser Diskussion häufig auftaucht, ist der des "Hirntodes". Anlässlich des 50. Jahrestages der ersten Herztransplantation wird Intensivmediziner Dr. med. Thomas Kirschning vom Universitätsklinikum Mannheim am 3. Dezember im Rahmen eines kostenlosen Vortrages ein alltagstaugliches Bild dieser Thematik vermitteln.  

Eher selten macht man sich Gedanken darüber, was Hirntod eigentlich bedeutet: Gibt es einen Unterschied zwischen "Hirntod" und dem Tod eines Menschen? Wie wird der Hirntod festgestellt und ist eine solche Untersuchung sicher? Was hat der Hirntod mit Organspende zu tun?

An den Vortrag anschließend werden Medizinstudenten der Universitätsmedizin Mannheim des „Arbeitskreises Aufklärung Organspende“ für weitere Fragen zur Verfügung stehen. Dabei ist das Ziel, jedem Menschen die Informationen zur Verfügung zu stellen, die nötig sind, um eine Entscheidung treffen zu können – egal, ob diese für oder gegen eine Organspende ausfällt. Am Ende soll für jeden klar sein: „Würde ich mein Herz verschenken?“

Eintritt frei
 
  1. Wir im Netz