Programm
Kursdetails

29. Akademie-Woche Psyche "Über den Schmerz" Vortrag: Emotionsregulation und Schmerz bei der Borderline-Störung Prof. Dr. Christian Schmahl, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin



Kursnummer S230091
Beginn Di., 25.09.2018, 17:30 - 19:00 Uhr
Kursgebühr frei
Dauer 1 Termin
Status Anmeldung möglich
Kursleitung N.N. intern
Kursort
Abendakademie, Saal
U1, 16 - 19, 68161 Mannheim

Ihre Ansprechperson (keine Kursanmeldung)

Birgit Brux
Telefon 0621/1076-108
b.brux@abendakademie-mannheim.de

Zum Vortrag "Emotionsregulation und Schmerz bei der Borderline-Störung"
Prof. Dr. Christian Schmahl, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin
Bei vielen psychiatrischen Erkrankungen stehen Probleme mit der Regulation von Emotionen im Vordergrund. So ist z. B. die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) durch starke Probleme beim Umgang mit unangenehmen Gefühlen wie Wut, Angst oder Scham gekennzeichnet. Diese Gefühle sind häufig mit unangenehmen Anspannungszuständen verbunden, die besonders häufig in sozialen Situationen auftreten. In Anspannungszuständen verletzen sich die Betroffenen häufig selber (Ritzen/Schneiden). Interessanterweise spüren die Betroffenen zwar wenig bis gar keine Schmerzen bei der Selbstverletzung, diese führt aber zu einem Rückgang der Anspannung und einer Verbesserung der Emotionsregulation. In diesem Vortrag soll der Zusammenhang zwischen gestörter Schmerzwahrnehmung und Emotionsregulation am Beispiel der Borderline-Störung dargestellt werden. Außerdem wird gezeigt, wie diese Probleme in der Behandlung gezielt angegangen werden können.

Zum Referenten:
Christian Schmahl ist Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim und Professor für Experimentelle Psychopathologie. Außerdem ist er Sprecher der Klinischen Forschergruppe 256 "Mechanismen der gestörten Emotionsregulation bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung" sowie des Graduiertenkollegs 2350 "Einfluss aversiver Kindheitserfahrungen auf psychosoziale und somatische Probleme über die Lebensspanne". Seine Forschung ist fokussiert auf die Aufklärung von Mechanismen der Emotionsregulation, des selbstverletzenden Verhaltens und der Dissoziation sowie die Interaktion von Neurobiologie und Psychotherapie bei Stress-assoziierten Erkrankungen. Er studierte Medizin in Mainz und Gießen und absolvierte die Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universitätsklinik Freiburg und die Ausbildung zum Facharzt für Psychotherapeutische Medizin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit. Seine wissenschaftlichen Publikationen umfassen mehr als 200 Zeitschriftenartikel und Buchkapitel sowie zwei Bücher.

In Zusammenarbeit mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim.
Keine Anmeldung erforderlich, kostenfrei.





Datum
Di. 25.09.2018
Uhrzeit
17:30 - 19:00 Uhr
Ort
U1, 16 - 19, Abendakademie, Saal


Mannheimer Abendakademie und Volkshochschule GmbH

U1, 16-19 | 68161 Mannheim
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Fax: 0621 1076-172
E-Mail: info@abendakademie-mannheim.de
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