Programm

Unbekanntes Süd-Elsass Klöster, Burgen, Kirchenburgen und Münsterkäse Ein landschaftlicher und kultureller Leckerbissen zwischen Rhein und Vogesenkammstraße

Neuer Kurs Highlight

Kursnummer V188000
Beginn Sa., 12.09.2020, 08:15 - 21:00 Uhr
Dauerdetails EZ-Zuschlag: 30 €, Kostenfreier Rücktritt möglich bis 3.4.2020
Kursgebühr 241,00 €
Dauer 2 Termine
Status Nur persönliche Anmeldung möglich.
Kursleitung Elke Werner
Jürgen Keddigkeit
Kursort
Dokumente:

Ihre Ansprechperson (keine Kursanmeldung)

Tina Kaufmann
Telefon 0621/1076-190
t.kaufmann@abendakademie-mannheim.de

Unser erstes Etappenziel sind Wörth und Fröschwiller. Beide Orte waren im deutsch-französischen Krieg 1879/1871 in aller Munde, da dort eine der Entscheidungsschlachten stattfand. Noch heute künden 871 von Deutschen errichtete - von Frankreich immer respektierte - beeindruckende Denkmale von den Kämpfen. Weiter geht die Fahrt durch die Rheinebene vorbei an Straßburg nach Andlau. Dort befinden sich auf einem hohen Granitfelsen die Ruinen der wohl im 13.Jahrhundert errichteten Spesburg. Die 1352 zweigeteilte Burg - immer im Zusammenhang mit dem nahegelegenen Frauenkloster zu sehen - gelangte im 15. Jahrhundert in den Besitz der Herrn von Andlau, die jedoch der Anlage nur geringe Aufmerksamkeit schenkten. Die um 1550 noch bewohnte Burg ging in der Folgezeit durch Brand unter. Man erreicht die in Spornlage errichtete Burg nach kurzem ansteigenden Fußmarsch nach ca. 20 Minuten. Erhalten sind neben der Ringmauer der südlich vorgelagerten Unterburg vor allem der Süd- und der Ostflügel der in weiten Teilen erhaltenen (Schildmauer, Bergfried, Wohnbauten) Kernburg. Diese gehört - so Thomas Biller - "in ihrer formalen und baulichen Homogenität zum architektonisch Eindruckvollsten im elsässischen Burgenbau".
Anschließende Weiterfahrt entlang der Elsässischen Weinstraße - vorbei an der malerischen Ortschaft Dambach - zur wohl schönsten Burg im Elsass, der Hohkönigsburg. Die im 17. Jahrhundert zerstörte Anlage, die zu den größten Burgen des Elsass zählt, wurde noch vor dem Ersten Weltkrieg unter Leitung von "Burgenpapst" Bodo Ebhardt wieder aufgebaut, war bis in die jüngste Vergangenheit bewohnt und kann heute besichtigt werden. Besuch und Besichtigung der unweit der Hohkönigsburg zu findenden Oedenburg runden diesen Tag ab. Die relativ kleine Burgruine liegt auf einem Felsgrat und ist auf einem Rundwanderweg nach ca. 15 Minuten zu erreichen. Die eigentlich namenlose Burg war immer Bestandteil der Hohkönigsburg. Von der im 15. Jahrhundert im Besitz der Herren von Rathsamhausen befindlichen Anlage hat man eine ausgezeichnete Fernsicht in die Rheinebene. Neben einem Halsgraben beeindrucken vor allem der weitgehend erhaltene Wohnbau der Oberburg mit seinen gotischen Fenstern und die Reste eines quadratischen Bergfrieds.
Im Anschluss erfolgt die Fahrt zum Hotel mit Abendessen und Übernachtung.

Am nächsten Morgen besichtigen wir in Kientzheim die am besten erhaltene Kirchenburg des Elsass. Kirche und Kirchhof wurden im späten Mittelalter befestigt, d.h. man umgab das Areal mit einer hohen Ummauerung und fügte in den Bering ein geschütztes Tor und Flankierungstürme ein, so dass - ähnlich der Kirchenburg im pfälzischen Dörrenbach - eine durchaus gut zu verteidigende Wehranlage entstand.
Weiter geht es entlang der elsässischen Weinstraße über Husseren-les-Chateaux und Eguisheim zum Parkplatz auf der "Route de 5 chateaux". Hier beginnt die Wanderung zur unmittelbar benachbarten Burgengruppe "Drei Exen", die nach ca. 25 Minuten erreicht ist. Es handelt sich dabei um die drei Burgen Weckmund, Dagsburg und Wahlenburg auf dem 575 Meter hohen Schlossberg. Zwei der drei genannten Anlagen wurden in Nachfolge eines älteren sehr großen Ringwalles von den Grafen von Dagsburg-Egisheim im 12. Jahrhundert errichtet.
Nach der Besichtigung durchfahren wir das Münstertal. Hier besteht Gelegenheit zum Mittagessen in einer landestypischen "Ferme Auberge" mit Besichtigung einer Käserei.
Die Weiterfahrt führt uns in Richtung Col de la Schlucht, wo wir mit der Burg Hohneck eine der am höchsten gelegenen Burgen des Elsass besuchen. Anschließend erwartet uns eine spektakuläre Fahrt auf der im Verlauf des Ersten Weltkriegs von französischen Pionieren erbauten Vogesenkammstraße (Route de crete) mit phantastischen Aussichtspunkten und die Abfahrt zu Rheinebene.
Dort - noch in den Bergen - erreichen wir das letzte Ziel der Rundreise, die ehemalige Benediktinerabtei Murbach. Nach der Besichtigung der romanischen Klosterkirche, die zu Recht als eine der schönsten Kirchen des Elsass gilt, folgt die Rückfahrt nach Mannheim.
Selbstverständlich kommen Sie während der beiden Tage auch in den Genuss der elsässischen Küche, so dass dieses Wochenende ein wunderschönes Erlebnis wird.
Die Fahrt wird fachkundig begleitet von dem Historiker Jürgen Keddigkeit, Herausgeber des "Pfälzer Burgen- und Klosterlexikons".
Gutes Schuhwerk und ausreichende körperliche Kondition für die Auf- und Abstiege sind unbedingt erforderlich.

Programm
1.Tag
8.15 Uhr Abfahrt ab Mannheim Roonstraße, Ecke Kunsthalle
Wörth
Fröschweiler
Spesburg bei Andlau
Mittagessen (nicht im Preis inclusive)
Hohkönigsburg
Oedenburg
Abendessen (incl.)
Übernachtung

2.Tag
Kirchenburg Kientzheim
Burgengruppe "Drei Exen"
Mittagessen in einer landestypischen "Ferme-Auberge" (nicht im Preis inclusive)
Käserei-Besichtigung
Burg Hohneck
Benediktinerabtei Murbach

ca. 21 Uhr Ankunft in Mannheim

Leistungen:
Fahrt im Bus der Firma Holger Tours, Mannheim
Reisebegleitung der Mannheimer Abendakademie
Führungen und Eintritte lt. Programm
Übernachtung im DZ und Halbpension in einem 2 - 3*-Hotel

Reiseveranstalter im Sinne des deutschen Reisevertragsrechts: Mannheimer Omnibusreisen - Holger Tours GmbH
Schriftliche Anmeldung erforderlich.
Kostenfreier Rücktritt möglich bis 3.4.2020

Die Reiseleitung ist am Reisetag unter der Nummer 0621 1076-147 erreichbar.

Nur persönliche Anmeldung möglich



Datum
Sa. 12.09.2020
Uhrzeit
08:15 - 21:00 Uhr
Ort
Datum
So. 13.09.2020
Uhrzeit
08:15 - 21:00 Uhr
Ort


Mannheimer Abendakademie und Volkshochschule GmbH

U1, 16-19 | 68161 Mannheim
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