
Gemeinsam und solidarisch - Aktionstage gegen Armut
Armut betrifft viele Menschen – auch in Mannheim und der Rhein-Neckar Region. Armut schränkt Zugänge zu Bildung, Wohnraum, Arbeit und Gesundheitsversorgung ein. Armut be- und verhindert Teilhabe, Mitbestimmung und Selbstbestimmung. Armut macht einsam. Und Armut, das zeigen aktuelle Studien, macht krank.
Rund um den „Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut“ am 17. Oktober bietet die Mannheimer Abendakademie vom 13. bis 18. Oktober verschiedene Formate zum Thema an und zeigt mögliche Auswege auf. Armut geht oft einher mit dem Gefühl, unsichtbar und allein zu sein. Dabei ist arm sein nicht nur ein persönliches Problem, sondern eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung und erfordert solidarisches Handeln.
In der Reihe „Deep Talk“ wird es ein Gespräch zum Thema mit Dr. Verena Mayer und Christine Barth von Ausweg Rhein-Neckar e.V. geben. Außerdem Vorträge, mobile Beratungsangebote, Infobörsen, Workshops, Kochkurse und vieles mehr. Im gesamten Monat Oktober ist im Foyer der Abendakademie die Ausstellung „Was bleibt, wenn wenig bleibt?“ zu sehen. Sie wurde konzipiert und umgesetzt von Ausweg Rhein-Neckar e.V. Der im Jahr 2022 gegründete Mannheimer Verein ist auch Kooperationspartner der Aktionstage.
Führung durch den Atomschutzbunker, ein Relikt aus dem kalten Krieg
| Kursart | Präsenzkurs |
| Kursnummer | J185011 |
| Beginn | So., 19.04.2026, 11:00 - 12:30 Uhr |
| Dauerdetails | Bitte vorher anmelden, Mindestalter 14 Jahre, Nicht Barrierefrei |
| Kursgebühr | 18,00 € |
| Dauer | 1 Termin |
| Status |
|
| Kursleitung |
Georg Seiberlich
|
| Kursort | Treffpunkt auf der Empore, über dem Haupteingang vom Stadthaus N1 |
Ihre Ansprechperson (keine Kursanmeldung) |
|
| Funda Uzun Telefon 0621/1076-205 f.uzun@abendakademie-mannheim.de |
|
Nach dem 2. Weltkrieg beginnt der kalte Krieg, eine latente, atomare Bedrohung zwischen Ost und West.
Wir öffnen eine unterirdische Eingangstür und besichtigen den ehemaligen Atomschutzbunker Baujahr 1964, der sich in 10 Meter Tiefe befindet und noch fast vollständig eingerichtet ist.
Es gibt viele Hintergrundinformationen zur damaligen, nuklearen Bedrohung im kalten Krieg sowie die Auswirkungen auf Mannheim/ Ludwigshafen.
Bis in die 80er Jahre entstanden deutschlandweit rund 2000 sogn. ABC - Schutzräume, die im Falle einer nuklearen Bedrohung zum Einsatz kommen sollten.

