
Gemeinsam und solidarisch - Aktionstage gegen Armut
Armut betrifft viele Menschen – auch in Mannheim und der Rhein-Neckar Region. Armut schränkt Zugänge zu Bildung, Wohnraum, Arbeit und Gesundheitsversorgung ein. Armut be- und verhindert Teilhabe, Mitbestimmung und Selbstbestimmung. Armut macht einsam. Und Armut, das zeigen aktuelle Studien, macht krank.
Rund um den „Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut“ am 17. Oktober bietet die Mannheimer Abendakademie vom 13. bis 18. Oktober verschiedene Formate zum Thema an und zeigt mögliche Auswege auf. Armut geht oft einher mit dem Gefühl, unsichtbar und allein zu sein. Dabei ist arm sein nicht nur ein persönliches Problem, sondern eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung und erfordert solidarisches Handeln.
In der Reihe „Deep Talk“ wird es ein Gespräch zum Thema mit Dr. Verena Mayer und Christine Barth von Ausweg Rhein-Neckar e.V. geben. Außerdem Vorträge, mobile Beratungsangebote, Infobörsen, Workshops, Kochkurse und vieles mehr. Im gesamten Monat Oktober ist im Foyer der Abendakademie die Ausstellung „Was bleibt, wenn wenig bleibt?“ zu sehen. Sie wurde konzipiert und umgesetzt von Ausweg Rhein-Neckar e.V. Der im Jahr 2022 gegründete Mannheimer Verein ist auch Kooperationspartner der Aktionstage.
Polen – ein halbes Jahr nach der Präsidentenwahl
Kooperation mit: Deutsch-Polnische Gesellschaft Mannheim-Ludwigshafen e.V.
| Kursart | Präsenzkurs |
| Kursnummer | J104020 |
| Beginn | Fr., 27.03.2026, 19:00 - 20:30 Uhr |
| Kursgebühr | frei |
| Dauer | 1 Termin |
| Status |
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| Kursleitung |
Dr.
Andrzej Kaluza
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| Kursort |
Abendakademie, Saal
U1, 16 - 19, 68161 Mannheim |
Ihre Ansprechperson (keine Kursanmeldung) |
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| Sabrin Volz Telefon 0621/1076-105 s.volz@abendakademie-mannheim.de |
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Seit August 2025 hat Polen einen neuen Präsidenten. Karol Nawrocki, der Überraschungskandidat der konservativen PiS-Partei, hatte die Wahl im Juni knapp gewonnen.
Er ist ein erklärter Trump-Bewunderer und Europa-Skeptiker, der ebenfalls bereit ist, die Beziehungen zu Deutschland zu strapazieren, allem voran durch Forderungen nach Reparationen. Gleichzeitig bemüht sich die Regierung Tusk um ein ausgewogenes außenpolitisches Profil, bei dem die Zusammenarbeit mit Berlin, Paris und Brüssel wieder als vorrangig betrachtet wird.
Im Inneren wirkt die Regierung nicht genug entschlossen, die Folgen jahrelanger PiS-Politik zu beseitigen.
Andrzej Kaluza spricht über die aktuelle politische Lage in unserem Nachbarland, das einerseits gegenwärtig einen einmaligen Wirtschaftsboom erlebt,
sich auf der anderen Seite aber als Frontstaat im hybriden Krieg mit Russland befindet.
Dr. Andrzej Kaluza ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt. Er ist Chefredakteur des Informationsdienstes "Polen-Analysen" und des "Jahrbuchs Polen".
Kooperation mit: Deutsch-Polnische Gesellschaft Mannheim-Ludwigshafen e.V.

