
Alles im Wandel
Philosophische Fragen zwischen den Welten
Veränderung ist keine Ausnahme, sondern die Regel. Sie prägt unser Denken, unser Fühlen und unser Handeln. In ihrer beständigen Bewegung fordert sie uns heraus, die Welt immer wieder neu zu begreifen und zu deuten. Die Philosophie bietet uns dabei einen Raum, die Dynamik von Wandel und Beständigkeit zu reflektieren - nicht um endgültige Antworten zu finden, sondern um die Tiefe und Vielfalt des Denkens zu entfalten.
In dieser Veranstaltungsreihe laden wir Sie ein, die „Zwischenwelten“ zu erforschen - jene Schnittstellen, an denen Identität, Gemeinschaft, Kunst, Natur, Technik, Sprache und Alltag miteinander in Beziehung treten und sich gegenseitig beeinflussen. Wie verändert sich unser Verständnis dieser Verbindungen, wenn wir Wandel als eine grundlegende Dimension unseres Daseins betrachten?
In sieben Abendveranstaltungen kombinieren wir kurze Impulse mit lebendigen Diskussionen. Gemeinsam nehmen wir die großen Fragen des Wandels in den Blick: Wie verändert er unser Leben, unsere Welt und unser Denken?
Sie sind herzlich eingeladen, mitzudenken, neue Perspektiven zu entwickeln und sich aktiv einzubringen.
Literarisches X-tett - Ulrike Dräsner: Schwitters
| Kursart | Präsenzkurs |
| Kursnummer | J136005 |
| Beginn | Mi., 18.02.2026, 17:30 - 20:00 Uhr |
| Dauerdetails | 14-tägig |
| Kursgebühr | 135,00 € |
| Dauer | 9 Termine |
| Status |
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| Kursleitung |
Heiko Geier
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| Kursort |
Abendakademie, Raum 410
U1, 16 - 19, 68161 Mannheim |
Ihre Ansprechperson (keine Kursanmeldung) |
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| Sabrin Volz Telefon 0621/1076-105 s.volz@abendakademie-mannheim.de |
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Kurt Schwitters (1887-1948) gehört zu den einflussreichsten und gleichzeitig unbekanntesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Vielleicht war er zu vielseitig (Dichter, Maler, Werbegraphiker und vieles mehr) und daher schwer einzuordnen. Umso mutiger ist der Versuch Ulrike Draesners zu werten, sich Schwitters in einer Mischung aus Roman und Biographie zu nähern. Draesner (Jahrgang 1962) folgt Schwitters nach England, wohin er als „entarterter“ Künstler vor dem NS-Regime fliehen musste. Was dies für ihn, seine Umgebung und seine Kunst bedeutete, wie es ihn und sein Werk veränderte, versucht Draesner in einer Mischung aus Fakten und Fiktion zu ergründen. Ob es iht gelungen ist, wollen wir in diesem Semester gemeinsam herausfinden.

