
Care-Wochen
Für ein solidarisches Miteinander!
Care-Arbeit ist oft unsichtbar und nicht gut oder gar nicht bezahlt. Dabei geht es um ganz wichtige Aufgaben des Sorgens und Sich-Kümmerns, ohne die unsere Gesellschaft nicht funktionieren würde. Dazu gehören auch Tätigkeiten im Haushalt, Angehörige pflegen oder Kinder großziehen – aber auch vieles mehr.
Damit Care-Arbeit sichtbar wird und mehr Anerkennung, faire Bezahlung und gerechte Verteilung erfährt, gibt es Ende Februar oder Anfang März den bundesweiten „Equal Pay Day“. Rund um diesen Tag hat die Abendakademie ein vielfältiges Programm zusammengestellt mit Workshops, Vorträgen, Lesungen, Spaziergängen und vielen Angeboten.
Wir kümmern uns!
Tat.ORT Vortrag "Verbrechen hören, Verbrechen fühlen. Zu True-Crime-Podcasts"
in Kooperation mit dem Marchivum
| Kursart | Hybrid-Kurs |
| Kursnummer | K130000 |
| Beginn | Do., 15.10.2026, 18:00 - 20:00 Uhr |
| Kursgebühr | frei |
| Dauer | 1 Termin |
| Status | Präsenz: / Online:
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| Kursleitung |
Dr.
Sandra Beck
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| Kursort |
Abendakademie, Saal
U1, 16 - 19, 68161 Mannheim |
Ihre Ansprechperson (keine Kursanmeldung) |
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| Sabrin Volz Telefon 0621/1076-105 s.volz@abendakademie-mannheim.de |
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True-Crime-Podcasts zählen zu den populärsten Genres des Mediums. Gefragt wird nach Ethik und Ästhetik dieses Genres. Dazu wird das Erzählen in True-Crime-Podcast in Bezug gesetzt zu kriminalliterarischen Traditionslinien, weil zahlreiche Podcasts historische Fälle aufnehmen und vor dem Hintergrund veränderter gesellschaftlicher Verhältnisse wiedererzählen und (neu) bewerten. Effekt des Erzählens von Verbrechen im Podcast-Gespräch sind Affekte – auf Seiten der Erzähler*innen, die im Gespräch (emotional) reagieren und sich damit als stand-in der Zuhörer*innen zeigen. Mit dieser auditiven Affektpoetik kommen auch ethische Fragen ins Spiel – und das in unterschiedlicher Hinsicht: Erstens geht es um die Frage, welche Fälle erzählt werden, welche Opfer also (mediale) Aufmerksamkeit erhalten, welche Tode als ‚betrauerbar‘ verstanden werden. Zweitens ist zu diskutieren, inwiefern True-Crime-Podcasts selbst teilhaben an einer (erzählerischen) Ausbeutung der Opfer.

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