Bildungszeit und Bildungsurlaub

Die wichtigste Ressource für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens sind qualifizierte Mitarbeiter:innen – ihr Wissen und Können, ihre Ideen und Kreativität und vor allem ihr Engagement. In Baden-Württemberg haben Arbeitnehmer:innen ein Recht auf bezahlte Freistellung für die berufliche und politische Weiterbildung, sowie Qualifizierungen für ehrenamtliche Tätigkeiten. Konkret heißt dies, dass Berufstätigen bis zu fünf zusätzliche bezahlte Tage im Jahr für ihre Fortbildung zur Verfügung haben.
Bitte beantragen Sie den Bildungsurlaub möglichst frühzeitig bei Ihrem Arbeitgeber und beachten Sie dabei die geltenden Fristen. In der Regel muss der Antrag 4 bis 9 Wochen vor Beginn bei dem Arbeitgeber eingereicht werden.
Weitere Information für Bildungszeit in Baden-Württemberg finden Sie hier: www.bildungszeitgesetz.de.
Alle unsere hier aufgeführten Kurse entsprechen den Vorgaben des Bildungszeitgesetzes (BzGBW)
Antifaschistischer Stadtrundgang Mannheim
Starke Frauen in der NS-Diktatur – Vom Fröbelseminar zur Collinistraße
In Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN Mannheim e. V.)
| Kursart | Präsenzkurs |
| Kursnummer | K102003 |
| Beginn | So., 11.10.2026, 11:00 - 13:30 Uhr |
| Dauerdetails | Treffpunkt: Fröbelseminar (Rennershofstraße 2) |
| Kursgebühr | 5,00 € |
| Dauer | 1 Termin |
| Status |
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| Kursleitung |
Susanne Ludwig
Elga Schäfer |
| Kursort | Treffpunkt: Fröbelseminar (Rennershofstraße 2) |
Ihre Ansprechperson (keine Kursanmeldung) |
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| Sabrin Volz Telefon 0621/1076-105 s.volz@abendakademie-mannheim.de |
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Die Rechtsentwicklung in Europa und in Deutschland ist unübersehbar. Ein längst überwunden geglaubtes Frauenbild hat wieder Konjunktur. Wie damals?
Kennen Sie Marianne Cohn? Sie war elf Jahre, als sie und ihre Familie vor den Nazis nach Frankreich flüchtete.
Haben Sie schon einmal von Rosa und Dora Grünbaum gehört, den Gründerinnen des Fröbel-Seminars? Warum mussten sie sterben?
Warum wurden Henriette Wagner und Käthe Seitz hingerichtet? Annette Langendorf überlebte das KZ Ravensbrück. Sophie Stippel war die Köchin des Kommandanten von Auschwitz?
Henriette Dreyfuss betreute jüdische Kinder, die durch die Hölle von Gurs gingen und konnte sie doch nicht schützen.
Hedwig Eppstein war von Zweifeln getrieben: das NS-Regime verlassen oder bleiben und Menschen helfen. Was wurde aus ihr?
Wir schauen auf die Rolle der Frauen im NS-Staat und auf das Schicksal derer, die von den Nazis ausgegrenzt, verfolgt, ausgeplündert und ermordet wurden.
All diese Mädchen und Frauen wurden wegen ihres Glaubens, ihrer Herkunft oder ihres politischen Engagements von den Nazis verfolgt. Einige stellten sich mutig gegen das NS-Regime.
Anhand von Gebäuden, Denkmälern und Stolpersteinen erzählen wir die Geschichten der Frauen.
Treffpunkt: Fröbelseminar (Rennershofstraße 2)
Ende der Tour: Collinistraße
Dauer 2,5 - 3 h

