Bildungszeit und Bildungsurlaub

Die wichtigste Ressource für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens sind qualifizierte Mitarbeiter:innen – ihr Wissen und Können, ihre Ideen und Kreativität und vor allem ihr Engagement. In Baden-Württemberg haben Arbeitnehmer:innen ein Recht auf bezahlte Freistellung für die berufliche und politische Weiterbildung, sowie Qualifizierungen für ehrenamtliche Tätigkeiten. Konkret heißt dies, dass Berufstätigen bis zu fünf zusätzliche bezahlte Tage im Jahr für ihre Fortbildung zur Verfügung haben.
Bitte beantragen Sie den Bildungsurlaub möglichst frühzeitig bei Ihrem Arbeitgeber und beachten Sie dabei die geltenden Fristen. In der Regel muss der Antrag 4 bis 9 Wochen vor Beginn bei dem Arbeitgeber eingereicht werden.
Weitere Information für Bildungszeit in Baden-Württemberg finden Sie hier: www.bildungszeitgesetz.de.
Alle unsere hier aufgeführten Kurse entsprechen den Vorgaben des Bildungszeitgesetzes (BzGBW)
Tat.ORT Vortrag "Verbrechen hören, Verbrechen fühlen. Zu True-Crime-Podcasts"
in Kooperation mit dem Marchivum
| Kursart | Hybrid-Kurs |
| Kursnummer | K130000 |
| Beginn | Do., 15.10.2026, 18:00 - 20:00 Uhr |
| Kursgebühr | frei |
| Dauer | 1 Termin |
| Status | Präsenz: / Online: Kurs ausgebucht (Warteliste)
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| Kursleitung |
Dr.
Sandra Beck
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Abendakademie, Saal
U1, 16 - 19, 68161 Mannheim |
Ihre Ansprechperson (keine Kursanmeldung) |
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| Sabrin Volz Telefon 0621/1076-105 s.volz@abendakademie-mannheim.de |
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True-Crime-Podcasts zählen zu den populärsten Genres des Mediums. Gefragt wird nach Ethik und Ästhetik dieses Genres. Dazu wird das Erzählen in True-Crime-Podcast in Bezug gesetzt zu kriminalliterarischen Traditionslinien, weil zahlreiche Podcasts historische Fälle aufnehmen und vor dem Hintergrund veränderter gesellschaftlicher Verhältnisse wiedererzählen und (neu) bewerten. Effekt des Erzählens von Verbrechen im Podcast-Gespräch sind Affekte – auf Seiten der Erzähler*innen, die im Gespräch (emotional) reagieren und sich damit als stand-in der Zuhörer*innen zeigen. Mit dieser auditiven Affektpoetik kommen auch ethische Fragen ins Spiel – und das in unterschiedlicher Hinsicht: Erstens geht es um die Frage, welche Fälle erzählt werden, welche Opfer also (mediale) Aufmerksamkeit erhalten, welche Tode als ‚betrauerbar‘ verstanden werden. Zweitens ist zu diskutieren, inwiefern True-Crime-Podcasts selbst teilhaben an einer (erzählerischen) Ausbeutung der Opfer.

/ Online: Kurs ausgebucht (Warteliste)
