telc – The European Language Certificates
Die telc Sprachenzertifikate werden auf Grundlage des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens (GER) entwickelt und sind daher international anerkannt. Bei der Abendakademie können im Bereich Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache die Zertifikate telc Deutsch A1, Deutschtest für Zuwanderer A2 - B1, telc Deutsch B2 und telc Deutsch C1 Hochschule erworben werden.
Wir sind „telc Kompetenzzentrum Hochschule“

Seit März 2017 sind wir „telc Kompetenzzentrum Hochschule“ und bieten zukünftig regelmäßig die Prüfung „telc Deutsch C1 Hochschule“ an.
„telc Deutsch C1 Hochschule“ prüft hochschulbezogene Deutschkenntnisse auf weit fortgeschrittenem Niveau. Die Prüfung richtet sich an Erwachsene, die an einer deutschsprachigen Hochschule ein Studium aufnehmen möchten, die bereits studieren oder in einem akademischen Beruf arbeiten und Deutschkenntnisse nachweisen möchten.
Neben dem Format „telc Deutsch C1 Hochschule“ bietet die Mannheimer Abendakademie für Deutsch als Fremdsprache regelmäßig auch Zertifikatsprüfungen auf den Stufen A1, A2-B1 (Deutsch-Test für Zuwanderer) und B2 an. Mit jährlich rund 1500 telc-Prüfungsteilnehmenden im Bereich Deutsch als Fremdsprache sind wir einer der größten Prüfungsanbieter Baden-Württembergs.
„telc“ steht für „The European Language Certificates“ – die Europäischen Sprachenzertifikate“. Die telc gGmbH gehört zu den führenden Anbietern standardisierter Sprachprüfungen.
Weitere Informationen zu unserem Prüfungsangebot erhalten Sie bei unserer Sprachberatung für Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache.

Für Integrationskurse finden regelmäßig Termine für den Deutsch Test für Zuwanderer A2 - B1 statt. Es besteht in Ausnahmefällen auch die Möglichkeit, den Test ohne Kursbesuch zu absolvieren. Bitte erkundigen Sie sich in der Sprachberatung nach dem nächsten Termin und den Anmeldemodalitäten.
Fledermäuse in Kunst und Kultur
| Kursart | Präsenzkurs |
| Kursnummer | K111031 |
| Beginn | Do., 15.10.2026, 19:30 - 21:00 Uhr |
| Kursgebühr | frei |
| Dauer | 1 Termin |
| Status |
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| Kursleitung |
Sabine Metzger
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| Kursort |
Abendakademie, Raum 404
U1, 16 - 19, 68161 Mannheim |
Ihre Ansprechperson (keine Kursanmeldung) |
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| Sabrin Volz Telefon 0621/1076-105 s.volz@abendakademie-mannheim.de |
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Während die Fledermaus in der asiatischen Mythologie als gutes Omen gilt, das Glück, Wohlstand und Langlebigkeit verheißt,
so war sie in der westlichen Tradition lange Zeit durchweg negativ konnotiert.
Bestenfalls hatte die Fledermaus den Status eines suspekten Mischwesens inne, das sich jeglicher Kategorisierung entzieht: So etwa bei Naturkundlern des 18. Jahrhunderts, allen voran Georges-Louis Leclerc de Buffon (1707 – 1788), der die Fledermaus als monströse Kreatur beschreibt.
Weitaus häufiger jedoch wurde sie mit dunklen Mächten assoziiert – eine Wahrnehmung, die ins Mittelalter zurückreicht und bis heute in Klischees weiterlebt, die die Fledermaus zum „Blutsauger“ stilisieren und die insbesondere zu Halloween heraufbeschworen und kommodifiziert werden.
Dieser Vortrag will zum einen diese negativen Zuschreibungen in ihren kulturhistorischen Kontexten verorten.
Zum anderen wird gezeigt, wie sich die Darstellung der Fledermaus in der Kunst von diesen Stereotypen emanzipiert hat – sei es im Art Nouveau,
dessen KünstlerInnen auf vielfältige Weise die Fledermaus als „Schöne der Nacht“ feiern, sei es durch ein bewusstes Zelebrieren ihres Andersseins in Werken zeitgenössischer KünstlerInnen, wie etwa in Monster Chetwynds Bat Opera oder in der Malerei des amerikanischen Pop-Art-Künstlers Will Eskridge, gemäß dessen Motto: „Weird Ain’t Wrong“.
Referent: Sabine Metzger, NABU Mannheim

